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Bränden mit Photovoltaikanlagen

„Lässt die Feuerwehr Gebäude mit Photovoltaikanlagen kontrolliert abbrennen?", diese Frage richtet der FDP-Fraktionsvorsitzende Heinz Dams an die Kreisverwaltung Wesel. 

Hintergrund dieser Frage ist, dass die inzwischen weit verbreiteten Photovoltaikanlagen Gleichspannungen von bis zu 1.000 Volt erzeugen und diese Spannungen auf der Anlagenseite nicht abgeschaltet werden können. 

Bei einem Brand können vielfältige Gefahren von Photovoltaikanlagen ausgehen, die auf Dächern montiert sind. 

Beim Löschen mit Wasser besteht für die Feuerwehrleute die Gefahr eines Stromschlags. Daher ist die Meinung weit verbreitet, dass die Feuerwehr in diesen Fällen in Brand geratene Dächer nicht löscht. 

Weiterhin können durch Brände die Unterkonstruktionen der Anlagen zerstört werden und die Module von den Dächern rutschen und Menschen gefährden. Darüber hinaus zerplatzen bei großer Hitze die Module und umher fliegende Glassplitter können Menschen verletzen. 

Vor dem Hintergrund dieser Gefahrenpotenziale bei Solaranlagen will die FDP-Kreistagsfraktion wissen, ob und wie die Feuerwehr und die Besitzer von Solaranlagen im Kreis Wesel bei Bränden von Gebäuden mit Photovoltaikanlagen geschult sind und wie sichergestellt wird, dass das Löschen nicht beeinträchtigt wird.