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Besuch bei den Landschaftsgestaltern

14.09.2012 - PressemitteilungWas hat Kies-und Sandabbau am Rhein eigentlich mit Hochwasser- und Naturschutz und dem Schutz der Trinkwasserschutzgebiete zu tun? Diese Frage war Thema der Rundreise der FDP-Kreistagsfraktion zu den Abgrabungsgebieten der Firma Hülskens im Kreis Wesel. 

Die FDP-Kreistagsfraktion informierte sich bei einer Rundreise auf dem Rhein über die Abgrabungsgebiete der Firma Hülskens im Kreis Wesel. 
Jörg Hüting, Geschäftsführer der Firma Hülskens, erläuterte den FDP-Mitgliedern der Kreistagsfraktion den Zusammenhang zwischen dem Kies- und Sandabbau am Rhein, dem Hochwasser- und Naturschutz sowie dem Schutz der Trinkwasserschutzgebiete. 

Die Renaturierungsvorgaben am Kieswerk Milchplatz in Rheinberg-Eversael zeigen, dass Kies- und Sandabbau alle Schutzfunktionen erfüllen kann und im Einklang mit den sehr hohen Forderungen der EU in Brüssel stehen. Nicht zuletzt deshalb ist dort auch der z.Z. größte hochwassersichere Landeplatz für Wildgänse am Niederrhein vorgesehen. 

Der Fraktionsvorsitzende Heinz Dams brachte die Eindrücke auf den Punkt: „Was vordergründig nur nach Abbau von Kies und Sand aussieht, ist in dieser dargebrachten Art und Weise ein wichtiger Bestandteil des Lebensraums Niederrhein. Hier wird Kulturlandschaft gestaltet und zum Nutzen und Schutz der hiesigen Bevölkerung und der zugereisten Vögel weiter entwickelt. Ich bedauere, dass unserer am Niederrhein tätige mittelständige Kiesindustrie und uns allen als Kunden aus ideologischen Gründen immer neue und unsinnige Kosten wie den Kieseuro aufgebürdet werden."

Bei dieser Bereisung konnte sich die FDP-Kreistagsfraktion auch ein Bild von den vier Hafenstandorten des Kreises Wesel vom Wasser aus machen. 
„Die einzelnen Häfen des künftigen Delta-Hafens im Lippemündungsraum vom Wasser aus zu betrachten eröffnete neue interessante Perspektiven, um das Projekt Delta-Hafen noch gezielter und unter Berücksichtigung des NIAG-Hafens Orsoy vorantreiben zu können", so Heinz Dams.